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KI-Plattform · BIOMETRICA

Strukturierte Befundvorschläge aus radiologischen Daten

Die von jung diagnostics entwickelte und als Medizinprodukt zertifizierte KI-Plattform BIOMETRICA analysiert radiologische Daten, quantifiziert die relevanten Befundungsparameter und erstellt auf dieser Grundlage einen strukturierten Befundvorschlag.

Damit wird die Befundungsqualität unabhängig vom befundenden Arzt auf hohem Niveau standardisiert und der Befundungsprozess beschleunigt. Die Radiologie spart dadurch wertvolle Zeit.

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Unterstützte Fragestellungen

BIOMETRICA wird kontinuierlich erweitert. Aktuell werden folgende Fragestellungen unterstützt:

Abklärung Demenzverdacht Abklärung Multiple-Sklerose-Verdacht MS-Verlaufsuntersuchung

Dazu werden folgende Befundungsparameter computergestützt quantifiziert und qualitätsgesichert im Rahmen eines Biomarker-Reports sowie eines strukturierten Befundvorschlags ausgeliefert:

  • Läsionsquantifizierung und -lokalisierung
  • Krankheitsbedingter Hirnvolumenverlust (Atrophie)

Die Technologien zur computergestützten Quantifizierung wurden in umfangreichen klinischen Studien validiert und in hochrangigen wissenschaftlich-klinischen Fachzeitschriften veröffentlicht. Einen Überblick über unsere Publikationen finden Sie auf der Seite Klinische Forschung.

Zehn repräsentative FLAIR-Schichten einer MRT-Schädel-Untersuchung mit farblich markierten, automatisch detektierten T2-Läsionen
BeispielbefundAutomatische Läsionsdetektion: Zehn repräsentative FLAIR-Schichten mit farblich hervorgehobenen, von Biometrica erkannten und lokalisierten T2-Läsionen. Quelle: anonymisierter Biometrica-Report.

Bestandteile eines BIOMETRICA-Berichts

Je nach Fragestellung setzen sich die Berichte aus Angaben zu unterschiedlichen Biomarkern zusammen:

T2- und kontrastanreichernde T1-Läsionen

Berichtet werden Gesamtzahl und -volumen der T2-Läsionen sowie die Anzahl kontrastanreichernder T1-Läsionen — zusätzlich die Lokalisation in vier Kategorien (juxtakortikal, periventrikulär, tiefe weiße Substanz, infratentoriell).

T2-Läsionsaktivität

Liegt eine Voruntersuchung vor, werden neue oder signifikant vergrößerte Läsionen aufgeführt und nach Lokalisation aufgeschlüsselt — alle im direkten Vorher-Nachher-Vergleich dargestellt.

Hirnvolumenverlustrate

Aus qualifizierten 3D-T1-Sequenzen von mindestens zwei Untersuchungen wird die Verlustrate berechnet und altersbezogen gegen eine gesunde Kohorte verglichen — mit Konfidenzintervall zur sicheren Unterscheidung von alters- und krankheitsbedingtem Verlust.

Regionaler Hirnvolumenverlust

Besonders für Früherkennung oder Ausschluss einer Alzheimer-Demenz wird das Hippokampusvolumen gesondert angegeben — inklusive Vergleich mit dem auf Alter und Kopfgröße korrigierten Normalkollektiv.

Diagramm: Volumina von Frontal-, Temporal-, Okzipital- und Parietallappen des Patienten, jeweils gegen ein altersbezogenes Normkollektiv aufgetragen, mit farbiger 3D-Darstellung der Hirnlappen
BeispielbefundErweiterte Hirnvolumetrie: Die Volumina einzelner Hirnlappen (Frontal-, Temporal-, Okzipital-, Parietallappen) werden gegen ein gesundes Normkollektiv (95%-Bereich) aufgetragen und farbcodiert dreidimensional dargestellt. Quelle: anonymisierter Biometrica-Report.

Fokaler Hirnvolumenverlust

Zur Identifikation fokaler Hirnatrophie nutzen wir die voxel-basierte Morphometrie, bei der für jeden Bildpunkt ein Vergleich mit einem Scanner-spezifischen Normalkollektiv angestellt wird. Das ermöglicht einen detaillierten Überblick über atrophe Hirnstrukturen und eignet sich daher besonders für die dementielle Differentialdiagnose.

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Unser wissenschaftliches und technisches Expertenteam beantwortet Ihre Fragen gerne.