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Häufige Fragen
Antworten zu Qualität, Sicherheit und Einsatz
Die wichtigsten Fragen zu Datensicherheit, Referenzzentren, Qualitätssicherung und der Validität unserer bildgestützten Biomarker — kurz und verständlich beantwortet.
Wie wird die Sicherheit der übertragenen Daten gewährleistet?
Wir empfangen und übermitteln Daten ausschließlich über verschlüsselte VPN-Verbindungen oder den datenschutz-zertifizierten Datenaustauschdienst „TeamBeam“ der Skalio GmbH. Voraussetzung ist in beiden Fällen ein abgeschlossener Auftragsverarbeitungsvertrag mit jung diagnostics. Für VPN stellen wir ein Gateway bereit, das den Aufbau einer sicheren Verbindung auf Kundenseite sehr einfach gestaltet — auf Wunsch so konfiguriert, dass nur anonymisierte oder pseudonymisierte Daten das Zentrum verlassen.
Was ist ein radiologisches Referenzzentrum?
Damit MRT-Daten zuverlässig ausgewertet werden können, müssen Mindeststandards bei der Datenakquisition eingehalten und die Inter-Scanner-Variabilität durch ein Kalibrierungsverfahren eliminiert werden. Im Rahmen eines Zertifizierungsprozesses werden Akquisitionsparameter optimiert und Scanner mit einem Scanner-spezifischen Normalkollektiv kalibriert (3D-T1-Datensätze von ca. 30 unauffälligen Patienten). Erst nach erfolgreichem Abschluss sind die Bedingungen an ein Referenzzentrum erfüllt — nur diese dürfen die Dienstleistungen für die Patientenversorgung nutzen.
Wie wird die Qualität der KI-basierten Auswertungen im Routinebetrieb gewährleistet?
Trotz Zertifizierung kann es im Betrieb zu Bild- oder Bewegungsartefakten, Akquisitionsproblemen oder Bedienungsfehlern kommen. Um Fehler auszuschließen, werden alle Auswertungen vor der Auslieferung im Rahmen eines Qualitätssicherungsprozesses von einem Experten kontrolliert. Nur technisch fehlerfreie Auswertungen werden ausgeliefert — das erspart dem Radiologen die Qualitätskontrolle und erlaubt volle Konzentration auf die Diagnosestellung.
Wie valide sind die bildgestützten Biomarker von jung diagnostics?
Alle in der Patientenversorgung eingesetzten Biomarker wurden in eigenen oder von unabhängigen Gruppen durchgeführten wissenschaftlichen Studien validiert und in anerkannten Fachzeitschriften veröffentlicht. Unser wissenschaftliches und technisches Expertenteam steht bei allen Fragen zu Qualität, Interpretation oder Biomarkerentwicklung zur Verfügung.
Wo werden die bildgestützten Biomarker überall eingesetzt?
Neben dem Einsatz in radiologischen Zentren, Kliniken und Präventivzentren werden die Biomarker auch zur Auswertung von Dopamintransporter-SPECT-Daten verwendet (angeboten über die PINAX GmbH, easydat.de). Im Rahmen pharma-gesponserter Versorgungsprojekte wurden in den vergangenen drei Jahren ca. 8.000 MS-Patienten in Deutschland mit Biomarkerauswertungen zur Therapieüberwachung versorgt.
Warum werden die Ergebnisse zusätzlich von einem Experten kontrolliert?
jung diagnostics ist Pionier bei der Entwicklung innovativer bildgestützter Biomarker; alle eingeführten Biomarker sind als Medizinprodukt zugelassen und CE-zertifiziert. Da Fehler im Praxisbetrieb (Bewegungsartefakte, Scanner-Drifts etc.) nie vollständig auszuschließen sind, übernimmt jung diagnostics die Qualitätskontrolle nach eigens entwickelten Standards — wie in klinischen Studien üblich. So erhalten Nutzer technisch einwandfreie Ergebnisse, die direkt in die Befundung übernommen werden können.
Noch Fragen?
Sprechen Sie mit unserem Expertenteam
Für alle weiteren Fragen zu Qualität, Interpretation oder Biomarkerentwicklung sind wir gerne für Sie da.